Susanne Paar 

Ein Rückblick zu einem Einsatztraining der IPA

in Uddevalla / Schweden

 

Wenn man im Vorfeld nicht genau weiß, was einen auf einem Training der Polizei erwartet, welches noch dazu mit einem Aufenthalt im Ausland – hier in Uddevalla in Schweden – verbunden ist, ist die Spannung enorm und die Vorfreude umso größer. Genau so ist es mir ergangen, als ich am 24.04.2019 von Salzburg nach Göteborg geflogen bin, um als eine von drei österreichischen Polizisten die Ehre zu haben, an „COPS 2019“ teilzunehmen. Die gesamte Organisation im Vorfeld verlief absolut reibungslos und der IPA Landesgruppe Salzburg gebührt an dieser Stelle großer Dank für die Unterstützung

Das Training selbst dauerte zweieinhalb Tage und hat im Grunde alles abgedeckt, was man sich als Polizist/in nur wünschen kann: angefangen bei Erste Hilfe (Blutungen schnell und effizient stoppen) über das sogenannte „Point Shooting“ (dynamische Schussabgabe in verschiedensten Situationen) bis zu Selbstverteidigungs- und Messerabwehrtechniken, Am Ende des Trainings waren alle 40 Teilnehmer aus gesamt 15 Nationen um viele Erfahrungen und neue Bekanntschaften (und den einen oder anderen blauen Fleck) reicher. Was für mich am prägendsten war ist die Erkenntnis, dass man Schmerzen besser aushalten kann, als man oft denkt und die mentale Haltung gegenüber vielen Gefahrensituationen einen großen Teil dazu beiträgt, wie diese verläuft bzw. man sich selbst (und auch den Kollegen!) aus dieser herausmanövrieren kann.

Schön, dass es Trainings dieser Art – professionell organisiert und mit hochkarätigen Ausbildnern aus den unterschiedlichsten Bereichen - überhaupt gibt und wir über die IPA die Möglichkeit bekommen, an diesen teilzunehmen!

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